ANGEBOTSNAME: SHEDLIN Infrastructure 1 European Solar Income
MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
EINZAHLUNG: Der Einspeisetarif wird über einen Zeitraum von 20 Jahren staatlich garantiert und beträgt 0,485 BGN10/kWh bei einem Anschluss des Solarparks an das öffentliche Netz bis zum 30. 06.2012. Da der bulgarische Lev fest an den Euro gekoppelt ist, gibt es nur geringfügige Wechselkursschwankungen. Der Einspeisetarif beträgt demnach etwa
0,248 Euro/kWh.
AUSSCHÜTTUNG: Das Fondskonzept sieht erste Ausschüttungen an die Anleger ab dem Jahr 2014 vor. Die Ausschüttung beträgt im Jahr 2014 prognosegemäß 8% der Kommanditeinlage des jeweiligen Anlegers. Für 2015 wird mit einem Rückfluss von 9% gerechnet und ab dem Jahr 2016 beträgt die jährlich prognostizierte Ausschüttung 10%.Darüber hinaus wird mit einer Schlussausschüttung von etwa 143% im Jahr 2021 kalkuliert. Diese setzt sich
aus der laufenden Ausschüttung von zehn Prozent und dem Veräußerungserlös in Höhe von etwa 133% zusammen. Somit sieht das Fondskonzept einen Gesamtmittelrückfluss von etwa 210% über die Fondslaufzeit vor.
GEPLANTE LAUFZEIT: Es wird eine kurze Laufzeit von nur ca. 9 Jahren angestrebt.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Fondsgesellschaft wird sich ihrerseits
(gegebenenfalls mittelbar) an einer oder mehreren europäischen
Projektgesellschaften beteiligen. Diese werden aus dem Einspeisen des Stroms in das öffentliche Netz Einnahmen erzielen. Bei den Projekt- und Beteiligungsgesellschaften handelt es sich regelmäßig um Kapitalgesellschaften,
die im jeweiligen Land in der Regel körperschaftsteuerpflichtig sind. Die dem Anleger aus der Vermögensanlage
vermittelten Einkünfte unterliegen grundsätzlich einem "linearen Steuersatz" von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag
und gegebenenfalls Kirchensteuer.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Im Rahmen der Due Diligence konnte ein Projekt ausgemacht werden, das den Investmentkriterien des Hauses
SHEDLIN im besonderen Maße standhält und dem Anleger eine starke Rendite verspricht: der Solarpark im bulgarischen Kazanlak - die größte Freiflächenanlage
des Landes und einer der größten zusammenhängenden Solarparks weltweit.
Der gesamte Solarpark erstreckt sich auf einer ebenen Fläche von über 110 Hektar nahe der Stadt Kazanlak. Die Globalstrahlung erreicht im Gebiet des Projektstandortes Werte zwischen 1.350 kWh und 1.550 kWh je Kilowatt
Spitzenleistung im Jahr. Die spezifische Stromleistung und somit auch der Ertrag des Solarparks werden mit 1.350 kWp konservativ kalkuliert. Der Solarpark verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 50 Megawatt (MW). Die Fondsgesellschaft hat eine Interessensbekundung für bis zu 25 MW abgegeben. Für die Umsetzung des Projekts werden rund 184.590
Solarmodule von Suntech eingeplant, die bankable, d. h. finanzierungsfähig sind.
FONDSMANAGEMENT: Die 1999 gegründete Phoenix Solar AG ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Phoenix Solar fokussiert sich auf die zwei sich ergänzenden
Geschäftsbereiche "Fachgroßhandel für Komponenten & Systeme" sowie Solarkraftwerke. Im Segment Komponenten & Systeme bietet Phoenix Solar als Fachgroßhändler für netzgekoppelte Photovoltaiksysteme
und -komponenten bedarfsgerechte Systemlösungen an. Das Unternehmen unterstützt dessen Partner mit einem umfangreichen Angebot an Services, u a. mit Planungsarbeiten, Logistikdienstleistungen und
technischen Schulungen für Vertrieb und Montage. Der Auftragsbestand in beiden Segmenten konnte von 2010 (282 Mio. Euro) auf 2011 (311 Mio. Euro) um 10,3
Prozent zulegen. Hauptprofiteur dabei war die Sparte Solarkraftwerke mit einer Verbesserung von 185 Mio. auf 243 Mio. Euro. Die Phoenix Solar AG hat ihren Stammsitz im bayerischen Sulzemoos. Das Unternehmen besitzt Tochtergesellschaften in Europa, Australien, Asien und den USA und
beschäftigt derzeit Mitarbeiter in 13 Ländern. Seit der Firmengründung hat das Unternehmen mehr als 850 MW
Solarmodule verkauft oder installiert.
BESONDERES:
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.